Die Amicale nach 1989

 

Die Amicale 5 x Beringen nach den Spielen von 1989

Die Amicale 5 x Beringen hat sich zu einem renommierten Verein gemausert, der fester Bestandteil im gesellschaftlichen Leben der Gemeinde geworden ist.

Bereits am 14. Juli 1990 wird der 2. Ausbau der Halle Irbicht gefeiert: Linksseitig steht nun ein zweckmäßiger Grillraum sowie eine geräumige Küche. 50 Vertreter aus zwölf BEMP-Vereinen - unter ihnen viele Mitglieder der Amicale - verrichteten in 2000 unentgeltlichen Arbeitsstunden sämtliche Arbeiten, während die Gemeindeverwaltug die anfallenden Kosten in Höhe von 1,8 Millionen Franken übernahm.

Es hat bis zudem manche interne Veränderungen im Verein gegeben : Am 9. Mai 1992 wird der Gründungspräsident Jules Nothum von allen Be(h)ringern beim Top-Treffen in Belgien einstimmig zum Internationalen Präsidenten gewählt. Aus diesem Grund legt er sein Amt im Verein nieder, ohne aber aus dem Vorstand auszutreten. Im Jahre 1999 wird Jules Nothum beim Top-Treffen am 8. Mai in der Lüneburger Heide vom Schweizer Max Russenberger auf seinem hohen Posten abgelöst, und am 24. Januar 2000 tritt er auch aus dem Vorstand der Amicale aus.

 

Der Nachfolger Albert Fellens

Der Name des Nachfolgers von Jules Nothum auf dem Präsidentenstuhl der Amicale 5 x Beringen wird am 27. Januar 1993 bekannt: Es ist der damalige Vize-Präsident Albert Fellens, der den Posten bis zur 26. Generalversammlung am 13. Januar 2001 innehat. Vize-Präsident wird nun René Kersch.

Der Nachfolger von Albert Fellens wird am am 22. Januar 2001 in Geheimwahl gestimmt: Es ist Romain Krier. Dessen Bruder, Henri Krier, übernimmt den Posten des Vize-Präsidenten.

Drei schlimme Hochwasser suchen unsere Gegend heim und setzen die Halle Irbicht bis zu über 80 Zentimeter unter Wasser: am 12. Januar 1993, am 21. Dezember 1993 sowie am 22. und 23. Januar 1994.

Da die Amicale 5 x Beringen einer der Hauptnutzniesser der Halle Irbicht ist, ist sie direkt betroffen, und die Mitglieder des Vereins helfen tatkräftig beim (unplanmässigen) Grossreinemachen. Nach der ersten Überschwemmung ist man schlauer geworden und trifft vor der drohenden Katastrophe vorbeugende Massnahmen: sämtliches mobile Material wird rechtzeitig auf 1-Meter hohe Böcke gestellt und bleibt so von der Verschmutzung verschont.

Die geplante Erweiterung der Halle fällt daraufhin buchstäblich ins Wasser: neue, strenge Bestimmungen verbieten jahrelang jede Bautätigkeit im Überschwemmungsgebiet.

 

Die Erneuerung des Sanitärbereich und der Beleuchtungsanlage

Im Jahre 2001 werden der gesamte Sanitärbereich sowie die Beleuchtungsanlage vollständig erneuert. Ein Jahr später ist die Theke an der Reihe.

Das 5 x Beringen-Denkmal beim früheren Waschbrunnen wurde anlässlich der Spiele 1989 eingeweiht. Die Idee dazu stammt von Roger Kies, errichtet wurde es von Emile Gorza. Am 1. Oktober 1994 wird dieses Werk mit einer Bronze-Plakette ergänzt. Diese Plakette, welche auf Luxemburger Sandstein angebracht ist, hält die Idee "5 x Beringen" in 3 Sprachen fest. Zudem sind die Ortschaften auf einer Landkarte abgebildet.

1995 feiert die Amicale 5 x Beringen ihren 20.Geburtstag. Der Vorstand lädt die Haudegen der ersten Stunde, die den Verein gründeten, sämtliche Mitglieder, die Gemeindeverwaltung, den Klerus, die Verwaltungschefs, sowie je einen Vertreter der befreundeten Vereine und Organisationen zum Festessen in die Halle Irbicht ein. Und in dieser festlich eingerichteten Halle ist eine sehenswerte Ausstellung aufgebaut, von der bedauert werden muss, dass sie nur in diesen wenigen Stunden zu sehen ist.

Für die Wanderfreunde wird eine Jubiläumswanderung angeboten, die bei herrlichem Sommerwetter über Rosthof und Siebelchen zurück in die Halle und zum Ehrenwein führt.

Im Lauf der Jahre hat die Amicale einen beachtlichen Stock an eigenem Material angeschafft, das im Küchenbereich den neuesten, strengen Hygienebestimmungen entspricht. Andere Vereine können einen Teil des Materials gegen Bezahlung mieten.

In den "Ur-Statuten" - sie werden am 25. Januar 1997 in einer ausserordentlichen Generalversammlung in einigen Punkten geändert - steht, dass der Bürgermeister automatisch Vorstandsmitglied der Amicale 5 x Beringen ist. Dieser Punkt stellt sich als unrealistisch heraus, und so wird folgende Lösung gefunden: ein Gemeinderatsmitglied wird offizieller Vertreter des Bürgermeisters beim Verein. Mit Begeisterung dabei ist Camille Kleber bis zu seinem Tod im Jahre 1988. Sein Nachfolger ist Georges Boden, welcher am 1. Januar 2000 von Jules Dentzer, dem Neffen des früheren, gleichnamigen Bürgermeisters, abgelöst wird. Es muss allerdings hervorgehoben werden, dass der jeweilige Bürgermeister an wichtigen Begegnungen der Beringer sowie an Veranstaltungen der Amicale 5 x Beringen ganz oft teilnimmt.

 

Die Amicale veranstaltet regelmässige Wanderungen

Seit November 1976 veranstaltet die Amicale regelmässig Wanderungen im Rahmen der FLMP/IVV. In den Anfangsjahren übernimmt der Vorstand die organisatorischen Arbeiten, wobei einige Leute sich als besondere Talente herausstellen. Um den Vorstand zu entlasten, wird 1991 eine „Commission de Marche" gegründet, die der Amicale untersteht und deren Arbeit es ist, die Wanderungen zu organisieren.

Im Jahre 2000 feiert der Verein 25-jähriges Bestehen. Im Festsaal des Blindenheimes findet am 25. März eine akademische Sitzung statt. Ehrengäste sind die Aussenministerin, Frau Lydie Polfer und Camillo Felgen, der Moderator der Spiele 1974. Abends empfängt die Amicale die geladenen Gäste in der Halle Irbicht zum Festessen.

Etliche Wochen später, am 24. Juni, wird für die Wanderer wiederum eine „Marche de l'Anniversaire", eine sogenannte „Marche Guidée", angeboten. Die Strecke führt durch den Merscher Park zum Michelsturm und über den Bahnhof zurück in die Halle und – wie so oft - zum Ehrenwein.

Im Hinblick auf die dritten Spiele in Luxemburg im kommenden Jahr wird im Rahmen der Generalversammlung vom 1. Februar 2003 die Amicale 5 x Beringen International in eine Association sans but lucratif (A.s.b.l.) umgewandelt. Ihr offizieller Name lautet nun: Amicale 5 x Beringen International A.s.b.l.