Die „Hal Irbicht“ und die BEMP
Bestehen des Vereins
Seit Bestehen des Vereins haben die Beringer, und damit ist nicht nur die Amicale 5 x Beringen gemeint, sondern ebenfalls die Vereine: Garten und Heim, JOCF, Feuerwehr und die ACF, ein Hauptanliegen, und das ist ein eigener Vereinssaal, in welchem auch grössere Veranstaltungen abgehalten werden könnten.
In einer Versammlung vom 8. Juli 1975 stellen die Vertreter dieser Vereine „die drückende Notwendigkeit eines Gebäudes mit Saal für die Vereine in Beringen" fest. Am 16. Juli wird ein schriftliches Gesuch an die Gemeindeverwaltung in Mersch gerichtet, das erstmals auf das Problem der Beringer aufmerksam macht.
Generalversammlung im Januar 1976
Am 24. Januar 1976 findet die erste Generalversammlung des Vereins statt. Vor überfülltem Saal, einer stillgelegten Kegelbahn, stellt der Präsident Jules Nothum fest, dass der Bau eines Saales dringend notwendig wäre. Es sei dies nicht nur im Interesse der Amicale 5 x Beringen, sondern auch ein Anliegen anderer Dorf und Nachbarvereine.
Auf Vorschlag des Präsidenten stossen am 16. März 1976 die Vertreter der Vereine aus Moesdorf, Pettingen und Essingen zu den Beringern, und es wird zum ersten Mal davon gesprochen, eine „Entente" zu gründen, um dem Wunsch nach einem Vereinssaal mehr Nachdruck zu verleihen. Es wird erneut, diesmal im Namen der vier Ortschaften, ein Gesuch an die Gemeinde gerichtet, in dem die Errichtung einer Halle befürwortet wird.
Am 24. Mai 1976 wird von 9 Vereinen die Gründung einer Entente einstimmig beschlossen. Nach insgesamt 7 Sitzungen findet diese Gründungsversammlung am 13. Juli 1976 im Café Schaack-Berté statt. Diese Entente soll unter der Bezeichnung „BEMP" recht bald bekannt werden. Der Name BEMP setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der vier Ortschaften Beringen, Essen, Moesdorf und Petingen zusammen. Erster Präsident wird auch hier Jules Nothum.
Mit zäher Beharrlichkeit werden nun der Bürgermeister, die Schöffen und der Gemeinderat bearbeitet, sei es schriftlich oder durch persönliches Vorsprechen. Wie eines Tages die Vertreter der Entente zum xten Male in einer Sitzung vorstellig werden, stöhnt einer der hohen Herren auf: „Lo sin se schon erem do!".
Und am 5. November 1976 sind sie tatsächlich noch einmal da. Diesmal legen sie dem Schöffenrat den Grundriss eines Vereinsgebäudes vor, den Jules Nothum entworfen hat und der von Raymond Bourg aufgezeichnet wurde.
Am 17. Dezember 1976, gelegentlich eines gemütlichen Abends im Stamm- und Vereinslokal Schaack-Berté, verspricht der Bürgermeister, der auch als Vorstandsmitglied eingeladen ist, dass in Beringen eine Halle gebaut werden wird. Die Bauzeit soll sich auf 3 Jahre erstrecken. Es soll kein leeres Versprechen sein.
1980 wird der erste Spatenstich getan. Langsam entsteht eine Halle nach von der Gemeindeverwaltung ausgearbeiteten Plänen.
Am 19. Januar 1981 unterzeichnen die Vereine der Entente eine schriftliche Konvention, welche die Benutzung der Halle regelt, und am 17. April 1982 beginnen, geleitet vom neuen Präsidenten der Entente, Albert Fellens, die Einweihungsfeierlichkeiten, die eine Woche dauern und am 25. April enden.
Wenn bis dahin die wichtigsten Aktivitäten des Vereins Amicale 5 x Beringen sich in der grossen Halle beim Agrocenter oder auf dem freien Platz daneben abgespielt haben - da wo 1974 die Spiele gelegentlich des grossen Treffens 5 x Beringen International waren und wo sie 1989 auch wieder sein werden - so verlagert sich dies alles nun in die Halle Irbicht. Der jährliche Veranstaltungskalender in der Halle Irbicht ist gerammelt voll, ein Zeichen für die Notwendigkeit dieser Vereinshalle.
1987 wird hinter dem Raum, der für die Feuerwehr reserviert ist, ein Anbau errichtet, in dem die zahlreichen Gerätschaften der Vereine untergebracht werden. Bei der Einweihung dieses Abstellraumes wird zum Schrecken mancher ein grosser Plan gezeigt, nach dem auf der anderen Seite der Halle eine Küche nebst Grillraum errichtet werden soll. Wie beim ersten Anbau, so sollen auch hier die Arbeiten durch die Mitglieder der Entente erfolgen, unterstützt von anderen Vereinen, die auch diese Räume benutzen wollen. Die Gemeindeverwaltung kümmert sich um die Besorgung der Baumaterialien. Im Frühjahr 1988 werden die Fundamente ausgehoben, und im Herbst desselben Jahres steht der 120 m2 grosse überdachte Rohbau.
Um die Mitglieder für ihre unentwegte Tätigkeit zu belohnen, lädt der Vorstand zu Ende eines jeden Jahres zu einem gemütlichen Abend ein. In Jahren mit hohen Ausgaben, d.h. beim regelmässigen internationalen Treffen, welches laut den internationalen Statuten alle drei Jahre statt findet, fällt dieses Ereignis aus finanziellen Gründen aus.
Kontakt
Amicale 5x Beringen International A.s.b.l.
5, rue Wenzel | L-7593 Beringen | Luxemburg
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